Samstag, 18. August 2012

Hallo ihr Lieben, 

ich fühle mich mittlerweile echt schlecht weil ich hier die ganze Zeit am Posten bin...aber ich muss meine Erfahrungen der letzten beiden Tage einfach hier und jetzt mit euch teilen :)

Von dem für San Francisco typischen August-nebel ist mittlerweile immer weniger zu sehen. Klar, hier ist es immer neblig, aber August ist traditionell der nebligste Monat. Je näher es auf den September zu geht, desto weniger wird es jedoch. 

So hatte ich gestern und heute zwei wunderschöne Tage hier bei angenehmen 22-23 Grad Celsius, also nicht ganz so heiß wie in Deutschland (und Arizona :))...

Gestern war ich dann als erstes bei den berühmten Painted Ladies...

Painted Ladies
später dann am Ghirardelli...

Ghirardelli

Blick von Ghirardelli aus
und vorne an den Piers, allen voran natürlich am Pier 39...

Der berühmte Pier 39, die Heimat der kalifornischen Seals

Das Ferry Building

Heute habe ich mich dann mit drei Tübinger Wiwis getroffen (Franzi, Kathi und Johanna) und mit mit zwei von ihnen bin ich den Coastal Track gelaufen (die Dritte musste leider auf eine Zimmerbesichtigung). Ich hatte dies zwar schon unter der Woche einmal gemacht, jedoch hatte ich ein bisschen Pech mit dem Wetter, da es sehr neblig war. Heute jedoch war perfektes Wetter, aber seht einfach selbst, es ist nämlich schwer dies zu beschreiben...






Kathi, Franzi und ich am Baker beach mit Golden Gate Bridge im Hintergrund :)


Braucht man glaube ich nicht viel dazu sagen!
Ich wünsche euch allen weiterhin alles Gute und hoffe euch geht es genauso gut wie mir :)

Vermiss euch alle!!!

Liebe Grüße auf die ganze Welt

Daniel







Freitag, 17. August 2012

Tucson

Heidiho ihr lieben Leute,

hier kommt ein erstes Hallo aus der Arizona-Sauna :)
mittlerweile bin ich fast 2 Wochen hier und habe es gott sei Dank geschafft aus der Auffangstation für obdachlose Austauschstudenten zu kommen und habe eine 4er WG bezogen in einem Apartmentkomplex. Bisher wohnt nur eine Amerikanerin aus Washington in der WG; der Rest kann jederzeit einziehen. Es bleibt spannend. Es sieht ein bisschen aus wie eine Militärkaserne, aber es gibt einen (ultrawarmen) Pool und einen Fitnessraum und 2 Palmen :)

Durch die Orientierungswoche habe ich erste Bekanntschaften geschlossen. Es wimmelt hier nur so von Asiaten.



Witzigerweise sind die Inder fasziniert von den blonden Haaren und viele wollten ein Foto mit mir machen (manchmal hatte man das Gefühl, man ist in Asien, nicht in den USA)



Das ist auf einer free pizza party entstanden, wo ein DJ Musik gemacht hat und nach dem Essen alle Nationen wild durcheinander getanzt haben. Das war wirklich herrlich!

Die letzten Tage war ich in San Onofre, bei San Diego und eine Stunde von LA entfernt, auf einem Surftrip mit anderen Austauschstudenten aus Schweden, Schweiz, Irland, England, Australien, Japan, China, Kanada und Singapor.




Wir sind in 2 Vans ca. 9 Stunden dahin gefahren und über mehrere Kilometer direkt an der amerikanisch-mexikanischen Grenze vorbeigefahren. Man konnte die riesge Mauer sehr gut sehen. Das war echt interessant, bei allem was man so hört, was dort abgeht. Das ist einfach mitten in der Wüste! Die Tage waren sehr nett, wir haben gecampt, es gab keine Duschen (außer diese Sandabwaschteile draußen) und keinen Spiegel. Man hat sich selber 3 Tage lang nicht gesehen! Das war eine witzige Erfahrung. Das Surfen war super, aber ziemlich anstrengend. ich finde aber immer, dass trotz des Liter-weise Wasser schluckens und der dir ins Gesicht peitschenden Wellen lohnt es sich für die paar atemberaubende Sekunden, die du dann auf dem Surfbrett stehst und dich von der Welle mitnehmen lässt, bevor du du dann wieder ins Meer fliegst und dich 1000 Mal überschlägst. Keine Sorge, alle Knochen sind noch heil :)

Nun geht am Montag die Uni los und ich bin sehr gespannt. So wie es aussieht, darf ich doch auch ein paar Wirtschaftskurse belegen.



Bis bald und viele liebe Grüße,

eure euch vermissende Flici

Donnerstag, 16. August 2012

Hallo Leute,

nur ein paar Bilder von meiner Wanderung auf Mt Davidson...




Beste Grüße, Daniel

Mittwoch, 15. August 2012

Toronto Teil 1




Puh, geschafft.
Hier erstmal der erste Ausblick aus dem Flugzeug - ja, genau: stilecht direkt auf die Skyline!




Nach 8 Stunden Flug nach Montréal - volles Programm: Sprengstoffcheck bei Julia, Nacktscanner bei Lukas:) - und nochmal einer aufregenden Stunde in einer Mini-Propellermaschine (sehr cool!) sitzen wir mit Peter aus Polen in unserer Couch-Surfing Unterkunft mitten in Toronto.
Die Stadt ist höchst amerikanisch und nur das gelegentliche Französisch (juhu) erinnert uns an Canada. Alles ist sehr international hier, die Leute sind wahnsinnig gelassen (vor allem der nette Beamte bei der „immigration“) und das Klima ist GENAU RICHTIG. An dieser Stelle liebe Grüße in die Arizona-Sauna!!

In den nächsten Tagen wird die Stadt erkundet und es geht auf zu den Niagara Falls. Ihr seht, es geht uns gut und wir sagen Bonjour und Bisous in alle Welt!


…Oh und ps.: woran erkennt man, dass man sich an der nordamerikanischen Ostküste befindet? Es steht einfach mal ein „live lobster“ im Shuttlebus auf der Gepäckablage:-D




Primeiros dias em São Paulo

Boa noite gente!

Nachdem ihr alle hier schon so fleißig postet, kommt jetzt auch was von mir aus São Paulo! 

Jetzt bin ich noch nicht einmal eine Woche hier, und kann euch sagen, ich habe echt schon mega viel erlebt! Von dem ersten Unistress mit Kurswahl gleich am ersten Tag, erste Vorlesungen auf Portgiesisch, die erste Party auf dem Campus am Freitag, Samstag Stadttour in der Innenstadt, Willkommensparty in meiner WG bis 6 Uhr morgens, brasilianischer Markt mit mega leckeren und billigen Früchten am Sonntag, nachmittags mit 6 Spaniern auf die Avenida Paulista (die berühmteste Straße hier), und abends mit meinen Mitbewohnern ins Theater, gestern Uni von 7.30 Uhr morgens bis 23 Uhr !!! und heute meiner ersten Thai-boxing Stunde, könnte ich euch echt stundenlang erzählen...

São Paulo, die Uni, die Leute sind einfach nur der HA-MM-ER! Ich wohne in einer echt total coolen WG, wir sind: 4 Spanier, 1 Italienerin, 1 Französin, 1 Portugiesin, 1 Schweizer, 2 Costa Ricanerinnen und ich, und wohnen in einem recht großen Haus, mit Wohnzimmer, großer Küche, und 2 Dachterassen. Ich hab mich gleich wie in einer großen Familie gefühlt, und die haben mir die ersten Tage total nett unter die Arme gegriffen. Hier hab ich sowieso das Gefühl, dass alle suuuper lieb sind, und total gut drauf, und das ist total ansteckend, ich kann mich über gar nichts aufregen, obwohl auch bei mir schon einiges schief gelaufen ist. (falsche Bankkarte mitgenommen, Busfahren in São Paulo...)

Aber zu meinem Busfahr-Horror-Erlebnis: Meine Mitbewohnerin hatte mir den Weg zur USP erklärt, ich muss von mir zu Hause aus 2 Busse nehmen, und brauche damit immer 50 Minuten zur Uni--- tja, das mit dem in 8 Minuten mitm Fahrrad zur Uni düsen geht hier leider nicht mehr. Für den Rückweg hatte ich mir schon im Internet die Verbindung mit dem Bus rausgesucht, um auch richtig umzusteigen, was dann echt in einer Katastrophe geendet hat. 
Ihr könnt euch ja nicht vorstellen wie groß diese Stadt ist....bin kurz vor 16 uhr losgelaufen um auf den Bus zu warten, und bin dann auch in eigentlich den richtigen Bus eingestiegen... nur habe ich dann den dummen Fehler gemacht, nicht selber einfach nach meinem Plan weiterzufahren... und hab den Busfahrer gefragt, dann noch so nen Mann, und beide wollten mir dann Bescheid sagen wann ich umsteigen muss, da die Station die ich ihnen nannte iwie nicht existierte.. naja... und die Brasilianer sind dann eben so, dass sie immer nett weiterhelfen wollen und einem den Weg zeigen wollen, ohne wirklich zu wissen wo sie einen hinlotsen...- sprich: eigentlich haben sie keinen Plan. Der Bus ist dann dann auf so eine Riesenstraße mit mega krassen Gebäuden abgebogen, und ich war nur noch LOST. Naja, dann dachte ich, okay aussteigen kann ich jetzt auch nicht einfach, ich werd jetzt einfach doch auf den Busfahrer hören, und ich den nächsten Bus Richtung Perdizes (mein Stadtviertel) einsteigen... dumm nur, dass dieser nicht mal annähernd in die Nähe von mir zu Hause fuhr...
 -- Ihr müsst euch das jetzt so vorstellen, Ich- mit einem Riesenstadtplan von dieser Riesenstadt São Paulo im Bus, suchte immer die Straße auf der der Bus langfährt, der Busfahrer wusste die Straßennamen übrigens selber nicht... hatte mich dann so halbwegs orientiert und bin dann mitten im nirgendwo einfach ausgestiegen...und dachte, so jetzt reichts, ich nehm jetzt ein Taxi.. naja.. nur dann hab ich eine nette Frau getroffen, die eeendlich mal wusste wo die Busse langfuhren, und dann bin ich noch in den 3. Bus gestiegen... um dann nach 3,5 Stunden Fahrt um 19.30 Uhr endliich anzukommen... Meine Mitbewohner hatten sich auch schon Sorgen um mich gemacht...Und das am ersten Tag... Ich war total erschlagen, und dachte, OMG in dieser Stadt werde ich mich nie zurecht finden. Mittlerweile gehts, ich hab seitdem auch keinen falschen Bus mehr genommen :) :)

Und noch ein paar Fotos von den ersten Tagen hier:
Die Catedral da Sé


noch vor der Horror-Busfahrt...


São Paulo - Wolkenkratzer & Palmen
exotische Früchte im Mercado Municipal


Lecker, lecker, das kommt bei den Brasilianern auf den Grill...

aus dem Supermarkt...

Ausblick von unserer Dachterasse

Mit meinen Mitbewohnern Jesus (Spanien) und Mar (Costa Rica)

Partyyyyy auf der Dachterasse am Samstag

auf der Avenida Paulista beim frisch gepresste Säfte trinken mit den Spanierinnen und unserem Brasilianer

Hoffe ihr genießt die Zeit ab der ersten Sekunde genauso wie ich! Wir sind ja schließlich nur einmal jung, und wir sind nur hier und jetzt im Ausland, oder??? Wünsch euch total viel Spaß!!!


Beijos do Brasil,

eure Farrah